Analyse der Studierendenwahrnehmung zur Auswirkung von generativer Künstlicher Intelligenz auf wissensbasierte Aufgaben

Last updated: (12. October 2026)

Abstract

In dieser wissenschaftlichen Arbeit wird untersucht, wie Studierende die Auswirkungen generativer KI auf wissensbasierte Aufgaben wahrnehmen. Während technologische Potenziale in der Literatur bereits erforscht sind, bleibt die subjektive Perspektive unzureichend betrachtet. Diese Lücke greift diese Arbeit auf und untersucht, wie die Studierenden die Auswirkungen wahrnehmen. Die Wahrnehmung kann Einfluss auf ihre akademischen Entscheidungen haben und die Arbeitshaltung verändern.

Die Umfrage erfolgt im Rahmen einer Online-Befragung zu Einsatzfeldern im universitären Alltag, Weiterbildungsbereitschaft sowie der subjektiven Einschätzung künftiger Kompetenzanforderungen. Im Rahmen der Studie deuten die Ergebnisse darauf hin, dass generative KI von den Studierenden überwiegend als komplementäres Werkzeug zur gezielten Effizienz- und Kompetenzsteigerung eingesetzt wird, statt kognitive Aufgaben vollständig zu substituieren.

Es zeigen sich außerdem Unterschiede in der Wahrnehmung der eingeteilten Gruppen. Die Nutzer mit der höchsten Nutzung zeigen eine höhere Bereitschaft zur Weiterbildung. Weibliche Nutzer geben die höchste wahrgenommene Wirksamkeit der Unterstützung an, und gelegentliche Nutzer geben trotz wahrgenommener Effizienz im Arbeitsprozess an, dass sie keine Kompetenzsteigerung realisieren und Weiterbildung hierzu ablehnen.

Im Abgleich mit dem Forschungsstand schätzen die Befragten die genannten zukunftsrelevanten Fähigkeiten kongruent zum Forschungsstand ein und heben besonders Anpassungsfähigkeit und kritisches Denken als wichtigste Fähigkeiten ein. Basierend auf diesen empirischen Befunden werden abschließend auf Basis des Aufgabenwandels praktische Implikationen für Hochschulen und Unternehmen abgeleitet.

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